Schöne neue Welt
Sah Rage schon in dem Industriegebiet eindrucksvoll aus, entfaltet das Spiel seine ganze Pracht in den nun folgenden Wüstencanyons. Während viele Hersteller ihre Screenshots nachträglich aufhübschen, ist es bei Rage umgekehrt. Die bisher veröffentlichten Bilder können die optische Brillanz von Rage kaum einfangen. Id Software beweißt, das Spiele nicht Photorealismus anstreben müssen, um atemberaubend auszusehen. Rage hat seinen ganz eigenen Grafikstil, mit sehr kräftigen Farben, unzähligen optischen Details in der Welt und einer scheinbar grenzenlosen Weitsicht. Und wie schon bei Doom 3legt id die Messelatte in Sachen Licht- und Schatten-Spielereien wieder ein gutes Stück höher.
Viel Zeit die Optik zu genießen bleibt indes nicht. Bereits nach kurzer Fahrzeit greifen weitere Banditen mit eigenen Fahrzeugen an. Wir können versuchen, diesen zu entkommen oder aber wir stellen uns dem Kampf. Die Fahrzeugsteuerung ist sehr simpel, zumal id davon abgerückt ist, dass der Spieler die Geschütze am Buggy selbst ausrichten muss. Die Gegner müssen sich lediglich vor dem eigenen Vehikel befinden, wenn wir den Abzug betätigen. Die automatische Zielvorrichtung erledigt den Rest.
In Wellspring angekommen, sollen wir uns beim Bürgermeister melden, können aber auch die Siedlung erkunden, mit den Einheimischen sprechen, sie bei ihren Gesprächen belauschen (z.B. über die Authority), in Shops neue Ausrüstung kaufen, Rennen fahren, unsere Buggies oder später Muscle-Cars aufmotzen und uns mit Mini-Spielen etwas Geld dazu verdienen. Beim während der Präsentation gezeigten Brett-Spiel Tombstones rücken vier Banditen auf die eigene Figur vor. Jede Runde wird gewürfelt. Wenn wir Glück haben und die Würfel günstig fallen, verschwindet einer der Banditen. Wenn nicht, rücken sie weiter vor, bis nach drei Zügen die eigene Spielfigur gemeuchelt wird.
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