Mitarbeiter von Activision Blizzard könnten Berichten von Bloomberg zufolge am kommenden Dienstag von Hunderten Stellenstreichungen betroffen sein. So plane der große Publisher (CoD: Black Ops 4, World of Warcraft), zahlreiche Umstrukturierungen vorzunehmen, um Funktionen zu zentralisieren und Gewinne zu erhöhen. Bloomberg beruft sich bei diesen Informationen auf Insiderkreise.
Die Möglichkeit der Einsparungen bei Activision Blizzard erscheint indes nicht unwahrscheinlich, da das Unternehmen in jüngerer Vergangenheit vorwiegend mit Negativmeldungen Schlagzeilen machte.
Die Hintergründe
Was ist geschehen? Nach der von Kritik überschatteten Ankündigung des Mobilespiels Diablo Immortal Anfang November 2018 geriet der Aktienkurs von Activision Blizzard ins Straucheln. In der Folge verließen gleich zwei leitende Mitarbeiter das Unternehmen. Auch die Trennung von Entwickler Bungie verunsicherte die Investoren, Experten erwarten durch den Verlust des Destiny-Franchise künftig Gewinneinbußen. Daraufhin kündigten sich mehrere Sammelklagen gegen Activision an, da Anleger sich durch angeblich mangelhafte Kommunikation bezüglich der Bungie-Trennung betrogen fühlten.
Auswirkung auf den Börsenwert: Der Aktienkurs von Activision Blizzard an der Börse Frankfurt ist seit der Ankündigung von Diablo Immortal auf der Blizzcon 2018 von rund 60 Euro auf 38 Euro gefallen (Stand 09.02.2019, 11:00).
Wir geben an dieser Stelle aber noch einmal zu bedenken: Bei der Nachricht über mögliche Massen-Kündigungen bei Activision Blizzard handelt es sich um unbestätigte Berichte, die entsprechend mit Vorsicht zu genießen sind. Wir werden diese Meldung updaten, wenn uns neue Informationen zu diesem Thema erreichen.
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