Die Unity Engine hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und wird mittlerweile von zahlreichen Entwicklerstudios für Spiele eingesetzt. Doch das ist dem Hersteller Unity Technologies noch nicht genug. Das große Ziel: Die Unity Engine soll in ein bis zwei Jahren die Branche anführen.
Das hat zumindest David Helgason, einer der Gründer von Unity Technologies, im Rahmen der »Quo Vadis 2016« (via VentureBeat) in Berlin erklärt. Demnach legt er durchaus großen Wert darauf, die direkte Konkurrenz schon bald hinter sich lassen zu können.
"Dann haben wir da unsere Grafik, die all denjenigen, die schicke Grafik machen, in den Hintern tritt. Nicht nur Epic Games, sondern auch interne Engines. Wir wollen es hinkriegen, dass keine Engine besser sein sollte als Unity. (...) Wir werden bei einigen Dingen den anderen etwas voraus sein, und insgesamt gesehen werden wir so gut abschneiden wie alle anderen. Wir werden das im nächsten Jahr oder in den nächsten zwei Jahren erreichen. Gleichzeitig werden wir bessere Tools haben. Es ist schwierig, es ist ein sich ständig bewegendes Ziel. Doch es es definitiv unsere Absicht, das zu erreichen."
Schon jetzt setzen viele Entwickler auf die Unity Engine. So basieren unter anderem das Rollenspiel Torment: Tides of Numenera und das Adventure Firewatch, die beide in diesem Jahr auf den Markt gekommen sind, auf dieser Engine. Viele weitere werden folgen.
Was die Unity Engine zu leisten vermag, hat erst vor kurzem bei der Game Developers Conference die beeindruckende Adam-Demo gezeigt.
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