»Der PC ist tot.«, »Der PC ist die Zukunft.« und »Free2Play ist der richtige Weg!«. Diese drei Statements fallen praktisch im Wochentakt von irgendjemand (mal mehr, mal weniger) wichtigem aus der Spielebranche.
Die Aussage »Free2Play ist NICHT die Zukunft!« ist in der heutigen Zeit allerdings selten geworden. Und sie stammt tatsächlich von jemandem, der alles andere als unwichtig ist. Die Rede ist von Jack Tretton, President und CEO von Sony Computer Entertainment America.
Dabei geht es Tretton aber nicht allein um »klassisches« Free2Play, sondern auch Konsorten wie »Freemium« und den Social-Gaming-Bereich. Viele Firmen würden diesen aktuellen Trend deutlich überbewerten.
»Ich denke, im Konsolen-Geschäft zu sein ist derzeit besser als jemals zuvor. Viele Firmen werden lernen müssen, dass es schwierig ist, dass [Social- und Free2Play]-Geschäft erfolgreich aufrecht zu erhalten. Es mag eine Ergänzung [des Marktes] sein, aber es ist nicht die Spitze der Branche. Natürlich gibt es einen Platz für Social Games und Freemium, aber sie werden die etablierten Modelle nicht ersetzen.« Mit dieser Meinung nimmt Tretton die genau entgegengesetzte Position ein, die einige Branchen-Riesen wie etwa Electronic Arts, welche langfristig zum reinen Free2Play-Publisher mutieren wollen, derzeit vertreten.
Tretton sieht dafür auch einen Beweis in den Verkaufszahlen von Sonys Handheld PlayStation Vita, mit denen SCE derzeit durchaus zufrieden ist und bis zum Ende des Fiskaljahres mit 10 Millionen abgesetzten Einheiten rechnet. Auch die PlayStation 3 habe seinerzeit einen holprigen Start hingelegt und mag auch heute nicht der König der Konsolenlandschaft sein, sei aber trotzdem eine beliebte und rentable Plattform.
Das »klassische« Geschäft, etwa mit Konsolen, sei kein Sprint sondern ein Marathon. Man müsse nicht in kürzester Zeit irgendwelche Rekorde aufstellen um langfristig erfolgreich zu sein.
Quelle: GamesIndustry.biz
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