Monster Hunter Wilds hat schon am Release-Tag dreimal so viele Spieler wie Worlds - hat aber nur 42% Bewertungen und Schuld ist die Technik

Monster Hunter Wilds startet mit Rekordzahlen, aber technische Schwierigkeiten trüben das Spielerlebnis. Was steckt dahinter und wie bewerten die Fans das neue Abenteuer?

Monster Hunter Wilds legt einen sehr guten Start hin - hat aber Probleme. Monster Hunter Wilds legt einen sehr guten Start hin - hat aber Probleme.

Heute ist Monster Hunter Wilds erschienen und hat direkt einen fulminanten Start hingelegt. Bereits am Morgen kam das Spiel auf 987.482 gleichzeitig Spielende auf Steam - und damit wischt der neuste Teile mit seinen Vorgängern den Boden auf. Zum Vergleich: Das äußerst beliebte Monster Hunter Worlds hat es seit seinem Release 2018 auf maximal 334.684 gleichzeitige Spieler*innen geschafft.

Tatsächlich wird der Release allerdings von einigen Problemen überschattet, denn viele Spielende klagen über technische Probleme. Aktuell kommt die neue Monster-Jagd daher nur auf aktuell 42% positive Bewertungen (Stand: 10:58 Uhr).

Die Technik von Monster Hunter ist ein großes Problem

Darum geht's: Auf Steam gibt es allerhand negative Reviews, die sich vor allem der Technik des Spiels widmen. Darin beklagen Spielende die mangelhafte Performance des Spiels, einige berichten sogar von regelmäßigen Abstürzen.

Laut den Bewertungen scheinen diese Probleme auch auf aktuellen Systemen mit starker Hardware aufzutreten. In einer Rezension von Micha@KSC2HYPE heißt es etwa:

"Auf meinem System i713KF und einer RTX 4080 läuft das ganze weder in 4K noch in WQHD mit sauberen Frames und Frametimes. Selbst mit aktiviertem FrameGen habe ich dauerhaft Ruckler im Bild. Mein Kollege mit einer 4090 hat exakt die gleichen Probleme. Es ist nie unspielbar. Es beeinträchtigt den Spielspaß aber gehörig."

Monster Hunter Wilds enthüllt erstes großes Update mit neuem Monster Video starten 4:01 Monster Hunter Wilds enthüllt erstes großes Update mit neuem Monster

Das Team von GameStar hat sich die Performance des Spiels genau angeschaut und kommt ebenfalls zu durchwachsenen Ergebnissen. Monster Hunter Wilds setzt keine neuen Maßstäbe in puncto Grafik, zehrt aber dennoch unverhältnismäßig stark an den Ressourcen, selbst von High-End-Hardware. Die genauen Erkenntnisse könnt ihr hier nachlesen:

Einige Spieler*innen berichten zudem davon, dass das Spiel mit verwaschenen Texturen zu kämpfen hat. Hierzu gibt es anzumerken, dass das Spiel auf Steam über ein optionales High Resolution Texture Pack verfügt, dass über die Zusatzinhalte aktiviert und runtergeladen werden muss.

Mit der Konsolenversion hatten wir weniger Probleme, dort liefen alle verfügbaren Modi mit zumeist zufriedenstellenden Werten, das Spielerlebnis ist also runder. Alles weitere dazu könnt ihr in unseren Test nachlesen:

Aktuell verändert sich der Bewertungspiegel auf Steam minütlich, es kann also sein, dass sich der Wert im Laufe des Tages noch stark verbessert. Auf Metacritic kommt das Spiel aktuell auf eine sehr gute 90 und liegt damit nur knapp unter der GamePro-Note.

Habt ihr schon angefangen, Monster Hunter Wilds zu spielen? Wenn ihr auf dem PC spielt, wie sind eure Erfahrungen bisher? Verratet es uns in den Kommentaren!

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