Eine finstere Höhle. Eine Bande von Raiders. Ein wildes Feuergefecht. Ein unbeschreiblich wertvoller Kristall. Am Ende haben Nolan und seine Alien-Adoptivtochter Irisa, was sie wollen. Den Kristall, ihr Ticket in die Freiheit. Jetzt geht es nach Antarctica, letzte Zuflucht der Menschheit und seit der Terraforming-Katastrophe von Defiance wohl ein tropisches Paradies.
Was klingt wie das hoffnungsvolle Ende der TV-Serie Defiance, die am 16. April einen Tag nach US-Ausstrahlung auf SyFy Deutschland startet, ist in Wahrheit eine Episoden-Mission aus dem parallel geschalteten Shooter-MMO Defiance von Trion Worlds (Rift). Und diese spielt zeitlich noch vor dem Serien-Beginn. Als Nolan und Irisa das Spiel verlassen, setzt an genau diesem Punkt schließlich die Pilotfolge ein. Eine nahtlose Verbindung von Spiel und TV-Serie.
Die Handlung: Romeo & Julia trifft Krieg & Frieden
Nolan (Grant Bowler) und Irisa (Stephanie Leonidas), beide wie die Helden im Spiel Archenjäger auf der Suche nach wertvollen Alien-Artefakten, verlassen die San Francisco Bay Area, den Schauplatz des Spiels und der namensstiftenden Schlacht von Defiance, und kommen in die Gegend von St. Louis an, dem Handlungsort für die 12 Folgen umfassende erste Staffel von Defiance.
St. Louis ist der Geburtsort von Nolan, der als kleines Kind miterleben musste, wie ein Kollektiv von sieben Alien-Rassen, die ihr Heimatsystem verlassen mussten, die Erde erreicht. Ob der ungeladenen Immigranten mit ihrer eingeschleppten Flora und Fauna kommt es zum Krieg. Erst als es bei der »Schlacht von Defiance« in der San Francisco Bay Area zur Katastrophe kommt und eine Terraforming-Welle das Antlitz unserer Erde für immer entstellt, bemühen sich Aliens und Menschen um eine friedliche Koexistenz.
Ein Waffenstillstand aus der Not geboren – ein wackliger Frieden. Auf den Trümmern des ehemaligen St. Louis, von dem nur noch die Reste des einst weltberühmten Bogens Gateway Arch zeugen, erhebt sich die Siedlung Defiance. Sie ist ein Schmelztiegel von Menschen und Alienrassen, die mehr schlecht als recht miteinander auskommen. Den brüchigen Frieden und ein Mindestmaß an Ordnung versucht die Bürgermeisterin Amanda Rosewater (Julie Benz) aufrechtzuerhalten. Doch die wahren Machthaber in der Stadt sind der menschliche Minen-Magnat Rafe McCawley (Graham Green) sowie der Unterweltboss und Castithan-Alien Datak Tarr (Tony Curran), welche sich beide sich in innigster Feindschaft und Konkurrenz gegenüberstehen.
Als sich in bester »Romeo & Julia«-Manier die zwei jüngsten Kinder der verfeindeten Clans ineinander verlieben und der älteste Sohn von Rafe McCawley ermordet wird, droht die Feindschaft zwischen beiden Familien in offene Gewalt umzuschlagen. Mehr aus Eigennutz als aus Selbstlosigkeit greift schließlich Nolan, ein Ex-Elitesoldat, in die Situation ein. Seine Ermittlungen führen ihn schließlich auf die Spur einer Verschwörung, die ganz Defiance auszulöschen droht.
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