Sebastian Stange: Destiny
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Wie jedes Jahr habe ich mir einige der umfangreicheren Spiele des Jahres für die faulen Tage rings um Weihnachten bereitgelegt, etwaMittelerde: Mordors Schatten, Far Cry 4, Dragon Age: Inquisition und GTA 5 für die neuen Konsolen. Aber wie ich mich kenne, werde ich am Ende doch den hirnlosen Grind in Destiny vorziehen. Ich schäme mich fast dafür, dass mir die simplen Aufgaben in Bungies MMO-Shooter ausreichen, um unterhalten zu sein. Aber es gibt halt immer irgendetwas zu tun, irgendeinen Erfolg oder Fortschritt zu erlangen. Und für den täglichen Grind ist nicht allzu viel Aufmerksamkeit nötig. Perfekt also für die Verdauungspausen während der Weihnachtsvöllerei.
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Markus Schwerdtel: Far Cry 4
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Über die Feiertage geht's in die Berge, und zwar auf die richtig hohen! Seit November liegt nämlich Far Cry 4 neben der PlayStation 4. Das habe ich mir extra aufgehoben, bis ich wirklich die Zeit habe, jeden noch so kleinen Winkel von Kyrat zu erkunden. Blöderweise bin ich nämlich so ein 100-Prozent-Pedant, der bei Open-World-Spielen jeden Kieselstein umdrehen muss - und da hatte ich es diesen Herbst mit Assassin's Creed Unity, Dragon Age Inquisition, GTA 5 und The Crew wirklich nicht leicht!
So oder so: Jetzt ist endlich Far Cry 4 dran. Da liegt dann - im Gegensatz zur Realität - sogar weihnachtlicher Schnee! Und vielleicht schaffe ich es bis zum Frühjahr auf 100 Prozent. Weil dann ist auf den echten Bergen der Schnee weg und ich kann dort rumwandern. Nicht so hoch, aber dafür deutlich friedlicher als auf den Gipfel von Kyrat.
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Kai Schmidt: Far Cry 4
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Ich werde mich endlich weiter an der Befreiung Kyrats versuchen - aber nicht, weil ich dem bösen Tyrannen unbedingt den Garaus machen will. Die Story interessiert mich ehrlich gesagt ziemlich wenig. Mir hat es vielmehr das Ritual aus Sendetürme sabotieren, Stützpunkte erobern und sich unterwegs über die zahlreichen Bugs amüsieren angetan. Wo sonst sieht man Gras, das in der Luft wächst oder Lagerfeuer, die auch unter Wasser brennen?
Mein ganz besonderes Highlight war eine offensichtlich geistesgestörte Frau, die in ihrem Kleinbus eine Straße entlangbretterte, eine Ziege platt fuhr, wendete, mit Vollgas über den Ziegenkadaver fuhr, wieder wendete, über die arme Ziege fuhr … und so weiter. Ich hoffe, über mehr solcher Situationen zu stolpern, die das auf Dauer doch etwas dröge Spiel zu einer ungemein unterhaltsamen Feiertagsbeschäftigung machen.
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