Michael Condrey, einer der Mitgründer des Entwicklerstudios Sledgehammer Games, hat sich in einem auf eurogamer.net veröffentlichten Interview noch einmal zu dem zwischenzeitlich eingestampften ersten Call-of-Duty-Titel seines Unternehmens geäußert. Das Fog of War genannte Projekt sollte im Vietnamkrieg spielen, wurde vom Entwicklerteam allerdings auf Eis gelegt, da es bei der Fertigstellung von Call of Duty: Modern Warfare 3 mithelfen sollte.
Call of Duty: Fog of War sollte sich demnach so spielen, wie die von PlayStation-Konsolen bekannte Uncharted-Reihe:
»Man kann sich das Spiel als eine Art Uncharted vorstellen, aber innerhalb des Universums von Call of Duty. Wir hatten bereits einen Prototypen und der war wirklich cool. Es war ein mutiger Versuch, eine interaktive Art von Apocalypse Now im Vietnamkrieg zu machen. Wir hatten eine 15-Minuten-Demo und es gab einige wirklich großartige Momente.«
Allerdings sei das Spiel auch völlig unterschiedlich zu dem gewesen, was Call of Duty eigentlich ausmache. Man habe etwa nicht dieses schnelle und ruckartige Gameplay gehabt.
Dennoch möchte Sledgehammer Games einige der damals gewonnenen Erkenntnisse offenbar auch in seinem aktuellen Projekt, Call of Duty: Advanced Warfare, nutzen. Das jedenfalls deutete der Sledgehammer-Gründer anschließend an:
»Wir wollen dieses Ding hier [Call of Duty] verändern.«
Wie genau das geschehen soll, ließ Condrey zwar offen. Allerdings gab das Entwicklerteam in den vergangenen Wochen bereits einige der Neuerungen preis. So wird es in Call of Duty: Advanced Warfare etwa Exo-Skelett-Anzüge geben, die vor allem im Mehrspieler-Modus frischen Wind mit sich bringen dürften.
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