Der findige Bloodborne-Fan Lance McDonald hat schon in der Vergangenheit für interessante Einblicke in die Entwicklung des Action-RPGs gesorgt. Vor allem im Hinblick auf gestrichene Inhalte wie Boss-Gegner, die es nie in das fertige Spiel geschafft haben, hat sich McDonald hervorgetan. In seinem neuesten Abstieg in die Geheimnisse von Bloodborne widmet er sich jetzt der verschlossenen Tür, die seit dem Launch auf neugierige Spieler wartet.
Nach wenigen Spielstunden und dem ersten Bosskampf gegen das Cleric Beast finden wir am Ende der großen Brücke in Central Yharnam eine Tür, hinter der Spieler schon seit Jahren eine geheime Abkürzung in das Cathedral Ward-Gebiet vermuten. Doch in der Release-Version von Bloodborne gibt es keine Möglichkeit, die Tür zu öffnen oder mit ihr zu interagieren.
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Keine Abkürzung im Spiel, aber in der Alpha-Version
McDonald, der im Spielcode von Bloodborne gewühlt und Dateien modifiziert hat, zeigt, was sich hinter der Tür befindet: rein gar nichts. Auch das andere Ende der Abkürzung hält keinen versteckten Weg bereit, tatsächlich ist die Tür in Cathedral Ward nur das Bild einer Tür und kein echtes Modell. Einzig die "Cathedral Ward"-Einblendung, die nach dem Laden eines Spielstands innerhalb des "Abkürzungsraums" erfolgt, lässt vermuten, dass Fans richtig lagen.
Zum Glück hat McDonald auch Zugriff auf die Alpha-Demo von Bloodborne, die im Rahmen der Tokyo Game Show von 2014 gezeigt wurde. Dort können wir nämlich tatsächlich mit der verschlossenen Tür interagieren und uns wird gesagt, dass wir sie nicht von dieser Seite öffnen können. Und Überraschung: Die gegenüberliegende Tür in Cathedral Ward kann geöffnet werden und die große Brücke in Central Yharnam kommt zum Vorschein.
Zwar kann die Tür letztlich nicht durchschritten werden, weil eine unsichtbare Wand Spieler daran hindert. Aber letztlich hatten Bloodborne-Fans doch recht, dass sich hinter der Tür eine Abkürzung befindet, die aus dem fertigen Spiel gestrichen wurde.
Hattet ihr diese Vermutung auch?
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