Assassin's Creed Odyssey hat die Action-Adventure-Reihe ein ganzes Stück in Richtung Rollenspiel bewegt. Das betrifft nicht nur den Level-Fortschritt. Im Laufe des Spiels könnt ihr auch Dialog-Optionen auswählen und so den Lauf der Handlung etwas beeinflussen.
Diese Entscheidung hat sich offenbar mehr als ausgezahlt. Im aktuellen Quartalsbericht zeigt sich Ubisoft CEO Yves Guillemot sehr zufrieden mit den Ergebnissen und das bedeutet, dass auch zukünftige Teile der Marke ins Rollenspiel-Territorium fallen werden (via Gamingbolt).
Alle Erwartungen übertroffen
Assassin's Creed ist bereits seit Jahren eines der stärksten Ubisoft-Franchises, aber Odyssey ist eine eigene Erfolgsgeschichte. Das Spiel habe die "Erwartungen auf jeder Skala übertroffen", erklärt Guillemot.
Kurz darauf nennt er Assassin's Creed eine der "größten RPG-Marken" des Publishers. Die Zeit des Action-Adventures ist für die Anhänger der Bruderschaft also vorbei. Wenig verwunderlich ist das nach dem Erfolg des Spiels nicht.
Es ist also gut möglich, dass Assassin's Creed zukünftig noch tiefer in die Welt der Rollenspiel-Mechaniken vordringt. Auch wenn Odyssey im Vergleich zu den Vorgängern deutlich mehr RPG ist, ist im Vergleich zu Genre-Vertretern wie Skyrim oder The Witcher 3: Wild Hunt noch viel Luft nach oben, was Charakterentwicklung und Entscheidungsfreiheit angeht.
Auf das nächste Assassin's Creed müssen wir allerdings noch eine Weile warten. 2019 soll kein neues Spiel erscheinen. Dafür bekommt Odyssey weiterhin kostenlose Updates und kostenpflichtige DLCs.
Wenn euch der neue RPG-Kurs nicht gefällt, dann ist vielleicht Assassin's Creed 3 Remastered eher nach eurem Geschmack. Der grafisch und spielerisch etwas aufgehübschte, letzte Teil der Desmond-Saga erscheint am 29. März für PS4, Xbox One und am 21. Mai sogar für die Nintendo Switch.
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