Metro: Exodus bleibt der Tradition der Reihe treu: Das Spiel erstrahlt in einer ganz besonderen Grafik-Pracht. Eine der besonders Hardware-hungrigen Techniken könnte auch auf den Next Gen-Konsolen funktionieren.
Bisher kommt nämlich nur der in den Genuss der NVIDIA DLSS- (Deep Learning Super-Sampling) und RT (Ray Tracing)-Technologien, der einen PC mit GeForce RTX-Grafikkarte besitzt.
"Ray Tracing ist die Zukunft", sagt der Metro-Entwickler
Die Kritiker sind sich weitestgehend einig: Das Ray Tracing in Metro: Exodus auf dem PC gehört zum Besten, was Spiele-Grafik aktuell leisten kann.
Der Trend gehe mit Sicherheit in diese Richtung und viele Spiele werden die Technik in Zukunft nutzen, erklärt Rendering Programmer Ben Archard im Interview mit Digital Foundry.
Metro: Exodus im Test
Der beste Singleplayer-Shooter seit Jahren
Was ist Ray Tracing und was bringt das?
Um es so einfach wie möglich zu machen: Ray Tracing ermöglicht eine physikalisch korrekte Darstellung, indem quasi Strahlen in die Spiele-Landschaft entsendet werden.
Das Ganze kam bisher nur in Battlefield 5 und Metro: Exodus auf dem PC mit entsprechenden Grafikkarten zum Einsatz. Es kostet unglaublich viel Leistung, sieht aber auch fantastisch aus:
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Was Echtzeit-Ray Tracing ist und wie die Render-Technik genau funktioniert, könnt ihr hier bei den Kollegen der GameStar en detail nachlesen.
Dort gibt es auch einen Artikel, der sich ausschließlich mit Ray Tracing und DLSS in Metro: Exodus beschäftigt. Hier könnt ihr euch die Grafik von PS4, Xbox One und PC im direkten Vergleich ansehen.
Ray Tracing könnte auch auf PS5 & Xbox Scarlett funktionieren
Bisher nutzen die GeForce RTX-Grafikkarten eigene Ray Tracing-Kerne, um die aufwändige Technik stemmen zu können. Aber laut dem Metro: Exodus-Entwickler ist das nicht der einzige Weg.
Die kommenden Next Gen-Konsolen (die bisher PS5 und Xbox Scarlett genannt werden) könnten Ray Tracing auch mit Hilfe von sehr leistungsfähigen Standard-Kernen ermöglichen.
Das Ganze wird sehr schnell sehr technisch, aber die Aussage ist klar: Auch PS5 und Xbox Scarlett – oder wie auch immer die Next Gen-Konsolen dann heißen – sollten in der Lage sein, Ray Tracing zu nutzen.
"Es macht keinen richtigen Unterschied: Sei es dedizierte Hardware oder einfach genug Rechenpower, um es in den Shader-Einheiten zu erledigen, ich glaube, es wäre machbar."
"Im Hinblick auf die Durchführbarkeit von Ray Tracing auf Next Generation-Konsolen muss die Hardware nicht spezifische RTX-Kerne haben. "
"Diese Kerne sind nicht das Einzige, worum es beim Ray Tracing geht. Es ist Hardware mit einer festen Funktion, die die Kalkulationen beschleunigt, die speziell mit den BVH-Intersektions-Tests zu tun haben."
"Diese Kalkulationen können in der Standard-Berechnung erledigt werden, wenn die Berechnungs-Kerne zahlreich und schnell genug sind (wovon wir glauben, dass sie es bei den Next Gen-Konsolen sein werden)."
Was haltet ihr von der Technik? Freut ihr euch drauf oder braucht ihr das eh nicht?
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