Rod Fergusson, der frühere Produktions-Chef beim Gears of War-Entwickler Epic Games arbeitet jetzt bei Irrational Games, den Machern von Bioshock Infinite. Was genau Fergusson bei Irrational machen wird, ist noch nicht bekannt, an zwei bislang nicht offiziell angekündigten Multiplayer-Modi wird er aber ganz sicher nicht arbeiten - die wurden nämlich schon wieder gestrichen. Damit ist nicht klar, ob das dritte Bioshock-Spiel überhaupt einen Mehrspieler-Modus beinhaltet, offiziell waren bislang keine Multiplayer-Optionen angekündigt. Vor einigen Monaten suchte Irrational allerdings nach Netzwerk-Programmierern.
Der erste der beiden gestrichenen Multiplayer-Modi schickte den Spieler in geschrumpfter Form in einen alten Arcade-Automaten. Hier sollte er in einer Art Tower-Defense-Spiel gegen immer stärkere Horden von Spielzeug kämpfen.
Der zweite Modus war Spec-Ops. Darin kämpften sich bis zu vier Spieler durch einzelne Level der Solo-Kampagne.
Mit dem Multiplayer-Modus würde das Team versuchen, die Bindung der Spieler an ihr Produkt zu erhöhen, damit der Titel nicht so schnell nach dem Release wiederverkauft würde und als Gebrauchtspiel in entsprechenden Läden steht, denn an Gebraucht-Verkäufen verdienen Entwickler und Publisher nicht. Viele Spiele-Anbieter sind deshalb dazu übergegangen, den Spielen - besonders auch Solospielen - einmal nutzbare Erstkäufer-Codes für besondere Zusatzinhalte beizulegen.
In einem Telefonat mit Kotaku verriet Irrational-Chef Ken Levine derweil zwar keine Details zum Multiplayer und ob es überhaupt noch einen Mehrspieler in Bioshock Infinity geben wird. Es reagierte allerdings auf den Abgang zweier wichtiger Mitarbeiter im vergangenen Monat und sagte: »In einem Unternehmen mit mehr als 200 Angestellten, wird es immer Leute geben, die gehen [...] Und ich werde nie jemanden aufhalten.« Weiter betonte Levine, dass das Kernteam von Bioshock Infinite aus den gleichen Leuten besteht, die auch schon Bioshock entwickelt haben.
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