Fazit

Julian Heimpel: Die Standard-Apps für den Browser, die Kamera und das »Face-Unlock« erweitert Google mit Android 4.1. Ob Unausgereiftes, wie das optionale Zwinkern bei der Gesichtsentsperrung, Nützliches, wie die Schnellansicht geschossener Fotos oder Sinnvolles, wie ein beschleunigter Browser, an vielen Ecken wurde gefeilt. Der neue Dienst Google Now verspricht viel, hält im aktuellen Rohzustand aber noch zu wenig.
Google positioniert sein Betriebssystem mit Android 4.1 stärker als E-Reading-Plattform und stellt sich so Amazon mit seinen Kindle-Produkten entgegen. Das zeigen die neuen Apps wie Play Books, Play Magazines und Currents, die sich vor allem an lesefreudige Smartphone- und Tablet-Benutzer richten. Die neuen Apps und die Möglichkeit, jetzt Bücher im Play Store zu kaufen, bietet Google vor allem in Hinblick auf sein neues Tablet Google Nexus 7an, auf dessen größeren Display sich das neue Medienangebot sicher angenehmer konsumieren lässt als auf dem schon nicht gerade kleinen Smartphone Samsung Galaxy Nexus.
Mit Android 4.1 geht Google auf jeden Fall einen Schritt in die richtige Richtung. Die leicht überarbeitete Oberfläche mit seinen besseren, flüssigen Animationen lassen die vierte Auflage von Android runder, ausgereifter erscheinen. Eine Installation des Updates ist kein Muss, aber sehr empfehlenswert, zumal die Installation schnell und unkompliziert von Statten geht und sich wie immer die Frage stellt, wie viele Sicherheitspatches sich im Paket verstecken. Alle Galaxy-Nexus-Besitzer sollten daher das Update, wenn noch nicht geschehen, installieren. Allen anderen Android-Benutzern, wie Besitzern eines Galaxy S2, Galaxy S3oder HTC One X, wünschen wir einsichtige Hersteller, die das Update zeitnah verteilen.
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