Neues One Piece-Kapitel verstärkt die Theorie, dass es einen Verräter unter den Riesen gab - und es war nicht Loki

Loki hat womöglich etwas gesehen, das nicht für ihn bestimmt war und deswegen wurde ihm etwas angehängt.

Ruffy könnt vielleicht bald einen neuen Verbündeten bekommen. (Bild: © Eiichiro Oda, Shueisha Toei Animation) Ruffy könnt vielleicht bald einen neuen Verbündeten bekommen. (Bild: © Eiichiro Oda, Shueisha/ Toei Animation)

Eiichiro Oda hat mit dem Release von Kapitel 1140 zwei weitere Mitglieder des göttlichen Ritterordens enthüllt und damit womöglich einen kleinen Hinweis geliefert, in welcher Verbindung die Weltregierung zu Elban steht und was das mit dem weggesperrten Prinz Loki zu tun hat.

Spoilerwarnung! In den folgenden Abschnitten werden die jüngsten Ereignisse und Enthüllungen von One Piece bis einschließlich Kapitel 1140 behandelt. Solltet ihr nur den Anime bisher gesehen und das aktuelle Kapitel des Mangas noch nicht gelesen haben, werden euch Informationen zu den neuesten Charakteren und ihrer Rolle in der Geschichte vorweggenommen.

Nachdem die zwei göttlichen Ritter Killingham Limosiv und Sommers Shepherd in Kapitel 1140 vorgestellt wurden, sind wir auf eine ganz bestimmte Sache aufmerksam geworden: Killinghams Anmerkung zu König Haralds Grab. Er impliziert damit nämlich, dass die göttlichen Ritter dem verstorbenen König freundlich gesinnt waren. 

König Harald stand den göttlichen Rittern womöglich nahe

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Im neuen Kapitel werden die beiden Ritter Sommers und Killingham von Gunko mit Hilfe des “Abyss Pentagramms” gerufen. Nachdem sie festgestellt haben, dass sie sich auf Elban befinden, stellt Sommers die Frage, die uns und andere Fans in der Community sofort neugierig gemacht hat:

“Was macht ihr in diesem Nicht-Mitgliedsstaat? Doch nicht etwa Haralds Grab besuchen?”

Die Frage des göttlichen Ritters impliziert eine freundschaftliche Verbindung zwischen dem Orden und dem verstorbenen König der Riesen, Harald. Warum sonst sollte Sommers annehmen, dass Gunko und Shamrock dessen Grab besuchen, wenn sie nicht zumindest eine positive Bindung gehabt hätten.

Schließlich kommt es sowohl in fiktiven Geschichten als auch im echten Leben selten vor, dass eine Person das Grab eines Gegners oder gar Feindes besucht. Außerdem nennt Sommers König Harald nicht bei seinem Königstitel, sondern nur mit seinem Namen, was ebenfalls auf eine enge Beziehung schließen lässt.

Es gibt also durchaus Indizien dafür, dass König Harald zumindest mit Shamrock und Sommers eine enge Verbindung pflegte und die anderen Mitglieder davon wussten. Sollte sich dies in Zukunft bestätigen, würde es den verstorbenen König Harald zu einem Verräter unter den Riesen machen und auch Lokis Situation in ein ganz anderes Licht rücken.

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Loki war womöglich zur falschen Zeit am falschen Ort und wurde Zeuge eines Verrats

Elban ist ein von der Weltregierung unabhängiger Staat in der Welt von One Piece, der nach eigenen Traditionen und Regeln agiert. König Harald war bekannt dafür, dass er Elban mit dem Rest der Welt verbinden und nicht länger isoliert leben wollte. Generell galt er als herzensguter König unter den Riesen und der weggesperrte Loki als Schande Elbans. Schließlich soll er seinen Vater kaltblütig ermordet haben.

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Die neue Theorie könnte das Blatt jetzt aber wenden. Was, wenn König Harald die Verbindung zur Außenwelt aufgrund seiner Partnerschaft mit der Regierung wollte und Loki eigentlich reingelegt wurde? 

Loki könnte Zeuge eines Gesprächs gewesen sein, als sich König Harald mit den göttlichen Rittern getroffen hat und wichtige Informationen über ihre Zusammenarbeit aufgeschnappt haben. Der Prinz war zwar bekannt für seine Streiche und Missetaten, aber er scheint trotz allem ein stolzer Krieger zu sein. Wenn sein Vater Elban an die göttlichen Ritter und die Weltregierung verraten hätte, würde er es sicherlich nicht auf sich sitzen lassen. 

Nun könnte er entweder selbst seinen Vater als Rache für dessen Verrat getötet haben, oder die göttlichen Ritter haben ihn entdeckt und den König mundtot gemacht. Da die göttlichen Ritter mithilfe des Pentagramms spurlos verschwinden können, könnte Loki als einziger Anwesender sogar fälschlich für den Mord an seinem Vater verurteilt worden sein.

Natürlich ist das nur eine Vermutung und es gibt momentan keine offizielle Bestätigung im Manga, dass König Harald im Geheimen für die Weltregierung gearbeitet hat. Aber die Indizien und Implikationen könnten zumindest auf Lokis Unschuld hinweisen. Wir müssen also abwarten, bis Eiichiro Oda in den nächsten Kapiteln die Wahrheit über Lokis Gefangenschaft und den Tod von König Harald erzählt.

Wie ist eure Meinung zu Lokis Unschuld und der möglichen Verbindung zwischen König Harald und den göttlichen Rittern?

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