Im Laufe der rund fünfzehn Jahre, die Masashi Kishimoto zwischen 1999 und 2014 für Naruto verantwortlich war, hat der Autor ein ganzes Universum an interessanten Jutsus geschaffen.
Ob Rasengan, Schattendoppelgänger, Chidori oder einfach nur das Sharingan: Einige der Techniken und Fähigkeiten sind fester Teil der Anime-Popkultur.
In einem Interview mit seinem ersten Herausgeber nannte Kishimoto seinen ganz eigenen Jutsu-Favoriten. Dabei ging er aber nicht nach Coolness-Faktor, sondern wie gern er dieses gezeichnet hat.
Weder Naruto noch Sasuke - Choji hat das Jutsu, das Kishimoto am liebsten zeichnete
Etwas überraschend nennt Kishimoto in diesem Interview, das in den "Schriften des Jin" (via Tumblr) erschienen ist, keines der oben aufgelisteten Jutsus und vermutlich auch keines, an das ihr direkt gedacht hättet.
Denn bei der Lieblingstechnik handelt es sich um das "Baika no Jutsu" - zu deutsch: Das Jutsu der Entfaltung.
Dieses Jutsu gehört zu den Geheimkünsten des Akimichi-Clans. Erstmals sehen wir es also bei Choji im Einsatz, der es im Wald des Schreckens einsetzt. Einfach formuliert erlaubt es diese Technik den Anwendern, die eigenen Körperteile beliebig (und später auch unabhängig voneinander) zu vergrößern.
Und genau deshalb ist das Jutsu der Entfaltung auch der Favorit von Kishimoto, denn "alles muss schön groß gezeichnet werden; über die kleinen Details muss ich mir weniger Gedanken machen".
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Die Logik des Naruto-Schöpfers funktioniert auch genau umgekehrt, wenn es um die Frage nach dem Jutsu geht, das Kishimoto am wenigsten mochte.
Denn gleich im Anschluss nennt dieser das Jutsu der Tausend Schattendoppelgänger ("Tajuu: Kage Bunshin no Jutsu"), das am "schmerzhaftesten" für ihn war.
Gleich im allerersten Manga-Kapitel und in der ersten Anime-Folge bekommen wir auch zu sehen, warum das Jutsu am meisten beim Zeichnen abverlangt hat: Bei all den zusätzlichen Körpern mit all den Details musste Kishimoto eigener Aussage schlicht "seine Hände sehr viel bewegen", um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu gelangen.
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