Auf der E3 wurde verkündet, dass der Multiplayer-Hit Fortnite ab sofort auch für die Nintendo Switch verfügbar ist. Nur 24 Stunden später wurde das Spiel bereits zwei Millionen Mal heruntergeladen. Eine großartige Nachricht, die für PS4-Besitzer jedoch einen bitteren Beigeschmack haben könnte. Sony hält weiter an der "Anti-Crossplay"-Haltung fest.
Wenn ihr eure Fortschritte in Fortnite von der PS4 auf die Switch übernehmen wollt, schiebt Sony den Riegel vor. Eine Fehlermeldung versperrt den Weg. Gleiches gilt für eine Übertragung von der Switch auf die PS4. Die einzige Lösung ist die Erstellung eines neuen Accounts, was den Verlust aller bisherigen Fortschritte bedeuten würde.
Nintendo will das Crossplay-Feature
Nintendo Präsident Reggie Fils-Aime hat nun zur Situation Stellung bezogen. Das Unternehmen arbeite eng mit den Entwicklern zusammen und ist gerne bereit Crossplattform-Play zu ermöglichen. Unabhängig davon, ob es um Fortnite oder ein anderes Spiel geht (via Comicbook).
"Wir begrüßen die Zusammenarbeit mit den Entwicklern und ermöglichen ihnen, ihre Vision lebendig werden zu lassen. Egal ob Fortnite, oder eines der anderen Spiele die Crossplattform-Play auf unserer Konsole unterstützen, von einem Entwickler-Standpunkt aus ist es das, was wir wollen. "
Was die Entscheidung von Sony betrifft, zeigt Fils-Aime wenig Verständnis.
"Was unsere Konkurrenten tun, bleibt ihnen selbst überlassen. Wir glauben, dass die Unterstützung der Entwickler und der Fans im besten Interesse für das Spiel ist. "
Alle warten auf Sony
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Sony gegen das Crossplay-Feature stellt. In der Vergangenheit ist auch die Zusammenarbeit mit Microsoft nie zu Stande gekommen. Der Xbox-Konzern machte immer wieder deutlich, dass Interesse an dem Feature besteht. Aber offenbar findet der Wunsch bei Sony nirgends Gehör.
Fortnite ist damit bei Weitem nicht das erste Spiel, bei dem es zu Problemen in der Hinsicht kommt. Bei Rocket League gab es beispielsweise eine sehr ähnliche Diskussion.
Letztes Jahr reagierte Sony mit einer Erklärung für die Entscheidung und gab an, dass der Schutz der eigenen PSN-User im Vordergrund stehe. Eine "tiefgreifende, philosophische Grundhaltung" gegen Crossplay gäbe es nicht. Bei den Fans und auch bei der Konkurrenz stieß diese Reaktion auf wenig Verständnis.
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