Fallout 4 mag mit seinen postapokalyptischen Zukunfts-Setting zwar etwas näher an der Realität sein als zum Beispiel das Fantasy-Rollenspiel The Elder Scrolls 5: Skyrim, wirklichen Realismus sollte man aufgrund der vielen abgedrehten und parodistischen Inhalte allerdings auch nicht erwarten. Und genau das scheint einige Spieler des Endzeit-Rollenspiels massiv zu stören.
Pete Hines, der PR-Chef des Publishers und Entwicklers Bethesda, sieht sich derzeit jedenfalls per Twitter mit zahlreichen Vorwürfen bezüglich unrealistischer Spielinhalte konfrontiert. So moniert der Nutzer Jarrett Johnston etwa, dass es doch völlig abwegig sei, dass ein Kind 200 Jahre lang ohne Nahrung und Wasser in einem Kühlschrank überlebe. Damit spielt er auf eine Mission namens Kid in a Fridge an, in der es eben um ein Ghul-Kind geht, das offenbar zwei Jahrhunderte in einem Kühlschrank verbracht hat.
Hines zeigt sich von der Realismus-Frage dann sichtlich genervt: Er werde sicher nicht darüber diskutieren, wie realistisch ein in einer alternativen Realität angesiedeltes postapokalyptisches Spiel mit sprechenden Mutanten und Ghulen sei, so der Bethesda-Mitarbeiter:
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Allerdings rief die öffentlich geführte Diskussion dann auch noch andere Kritiker auf den Plan. Einer warf Bethesda basierend auf der Aussage von Hines etwa vor, sich absolut nicht um die Kontinuität der Fallout-Lore zu scheren. Hines entgegnet dem jedoch, dass man den Story- und Quest-Autoren grundsätzlich die Freiheit gewähre, einige spaßige Quest-Prämisse zu finden:
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Wenig später fügte der PR-Chef von Bethesda gegenüber einem anderen kritischen Nutzer dann noch hinzu, dass es doch wohl keiner Erklärung dafür bedürfe, dass man in einem Spiel ein Kind in einem Kühlschrank habe leben lasse.
Fallout 4 ist seit dem 10. November 2015 für den PC, die Xbox One und die PlayStation 4 erhältlich.
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