Nahezu gleichzeitig, Ende Oktober und Anfang November, prallen zwei Fronten aufeinander. Electronic Arts und Dice schicken mit Battlefield 3den mittlerweile achten Ableger der Shooter-Reihe ins Rennen, Activision den neunten Teil der Call of Duty-Serie: Modern Warfare 3.
Während sich die Battlefield-Serie seit dem Erstling Battlefield 1942mal etwas mehr, mal etwas weniger weiterentwickelt hat, soll Battlefield 3 nun einen Quantensprung hinlegen: Electronic Arts verspricht einen Shooter der nächsten Generation, einen technischen und spielerischen Meilenstein. Bei Call of Duty herrscht derweil gefühlter Stillstand, der letzte Serienteil Black Opswurde von der Community für seine Innovationsarmut kritisiert. Kann Modern Warfare 3 die Staganation durchbrechen und gegen Battlefield 3 auftrumpfen?
Die Solo-Kampagne: Battlefield 3
Auch wenn der Multiplayer-Modus, das Aushängeschild von Battlefield 3 bleibt, betreibt Dice zugleich viel Aufwand für ein rundes Einzelspieler-Erlebnis.
Genauere Details zur Hintergrundgeschichte, die im Jahre 2014 spielen soll, sind bisher spärlich. Als sicher gilt, dass sich Battlefield 3 um einen Konflikt zwischen Amerikanern, Russen und Nahostlern dreht. So besuchen wir wohl neben dem irakisch-iranischen Grenzgebiet auch Städte in Zentraleuropa - darunter Paris. Dabei sind wir für gewöhnlich mit KI-gesteuerten Kameraden unterwegs, Befehle erteilen können wir den Mitstreitern allerdings nicht.
» Battlefield 3 - Vorschau-Video zur Kampagne
Dice verspricht für den Solo-Part neben vergleichsweise linearen Schauplätzen wie irakischen Straßenschluchten auch weitläufige Areale, in denen wir serientypisch am Steuer diverser Kriegsgeräte platz nehmen können – etwa in einem Panzer. Außerdem versuchen die Entwickler, Abwechslung ins Spiel zu pumpen. Zum Beispiel verlassen wir kurz den Steuerknüppel des Panzers, um in einer schwarzweißen Drohnen-Draufsicht Ziele für einen A10-Bomber zu markieren. Laut der Entwickler soll die Kampagne rund zwölf Stunden lang unterhalten.
Die Solo-Kampagne: Modern Warfare 3
Modern Warfare 3 schließt storytechnisch an seinen direkten Vorgänger an. Da in Modern Warfare 2ein amerikanischer Agent (also wir) als Terrorist getarnt an einem Massaker am Moskauer Flughafen teilgenommen hat, bläst Mütterchen Russland zum Rachefeldzug. Die Russen legen die Überwachungssatteliten der USA und somit ihre Verteidigung lahm und dringen in New York ein.
Natürlich lassen sich die Vereinigten Staaten so etwas nicht bieten und schicken die Delta Force inklusive dem Frontkämpfer »Frost« (also uns) los, um die Russen wieder aus dem Land zu ballern. Wie bei Call of Duty üblich bleibt’s nicht bei einem einzigen Alter Ego. So kämpfen wir uns später etwa auch als Sergeant Burns von der SAS durch London. Außerdem stehen Besuche in Paris und sogar in Deutschland auf dem Reiseplan.
» Call of Duty: Modern Warfare 3 - Gameplay-Video ansehen
An der Spielmechanik ändert sich allem Anschein nach wenig. Das Spiel bombardiert uns erneut mit zahlreichen, spektakulären Skript-Sequenzen, die immer mal wieder von Ballereinlagen gegen weniger raffinierte, dafür aber massenweise auftretende Gegner unterbrochen werden. Für Abwechslung sollen Fahrzeugeinlagen sorgen, bei denen wir aber nur den Bordschützen mimen. Über die angepeilte Spielzeit ist bisher nichts bekannt, wir vermuten aber nicht, dass sie im Vergleich zu den früheren Call of Duty-Spielen exorbitant steigen wird.
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