Vor fast genau einem Monat berichteten wir darüber, dass ein verärgerter Käufer des Rollenspiels Mass Effect 3eine offizielle Beschwerde bei der US-Kartellbehörde (Federal Trade Commission) eingereicht hat. Die Begründung des Klägers, der unter dem Namen »El_Spikio« bekannt ist, war, dass Electronic Arts das Spiel vor dem Release angeblich falsch beziehungsweise mit falschen Versprechungen beworben hat.
Diese Beschwerde rief in der Zwischenzeit auch das Better Business Bureau (BBB) auf den Plan - eine Art Verbraucherzentrale in den USA. Deren Direktorin Marjorie Stephens hat sich die Werbung für Mass Effect 3 etwas genauer angesehen und ihre Einschätzung jetzt in einem Blog-Eintrag zusammengefasst.
Demnach gebe es ihrer Meinung nach die ein oder andere Passage, die man durchaus als irreführende Werbung bezeichnen könnte, was sie auch entsprechend kritisierte. Vor allem mit »absoluten Aussagen« müsse Electronic Arts vorsichtiger umgehen. Andere Formulierungen würden hingegen ausreichend viel Spielraum für Interpretationen lassen, so dass man sie nicht abschließend verurteilen könne.
Stephens kommt letztendlich zu dem Schluss, dass die Firmen künftig sehr genau darauf achten müssen, wie sie ihre Werbetexte formulieren, um Probleme dieser Art bereits im Vorfeld zu vermeiden.
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