Kein FIFA 14, kein Battlefield 4 und auch kein Mirror's Edge 2: Für die Zusammenarbeit zwischen Nintendo und Electronic Arts in Sachen Wii U sah es in den vergangenen Wochen nicht allzu rosig aus. Aufgrund der Inkompatibilität seiner neuen Engines Frostbie 3 und Ignite ließ der Publisher zuletzt mehrmals durchblicken, von einer Veröffentlichung seiner kommenden Titel auf der Nintendo-Konsole Abstand nehmen zu wollen. So ganz möchte man sich von der Wii U dann aber doch nicht abwenden - zumindest nicht endgültig, wie EA-Sports-Chef Andrew Wilson nun noch einmal betonte.
Im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite mcvuk.com ließ Wilson verlauten, dass man bei einem entsprechenden Verbreitungsgrad der Wii U durchaus wieder Entwicklungen für die Konsole in Betracht ziehen würde:
»Ich entwickle für eine [bestimmte] Nutzerbasis. Ich habe Spiele für Facebook gemacht, weil ich dachte, dass es dort Leute gibt, die gerne welche gehabt hätten. Dann wurde mir klar, dass ich entweder die falschen Spiele gemacht habe, oder diese Leute einfach nicht dort waren. Wir hatten zum Launch ein starkes Angebot für die Wii U. Aber die Plattform ist einfach nicht aus den Startlöchern gekommen. Unsere Spiele wurden nicht so angenommen, wie wir uns das erhofft hätten. Und deshalb sind wir zur Zeit auch nicht mehr darauf fokussiert [, Spiele für die Wii U zu entwickeln]. Sie [Nintendo, Anm. d. Red.] könnten nun eine Menge Dinge dafür tun, dass sich das ändert, weshalb wir uns nie ganz von ihnen abwenden werden.«
Sollte es in der Zukunft irgendwann eine angemessene Spielerschaft auf der Wii U geben, dann werde man sicher auch wieder Spiele für die Konsole entwickeln. Am Ende entwickele man eben keine Spiele für eine bestimmte Plattform, sondern für die Spieler, die sich auf einer bestimmten Plattform tummelten. Und Spieler mit einer Affinität zu Sportspielen seien auf der Wii U offensichtlich nicht vertreten gewesen.
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